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Grunds├Ątzliches zur Streckenplanung
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Samstag, den 22. M├Ąrz 2008 um 14:30 Uhr
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Sei kreativ be der Gestaltung der Kurven!

W├╝rden Rennstrecken immer nu geradaus f├╝hren, w├╝rde einfach nur das schnellste Fahrzeug gewinnen, nicht unbedingt der beste Fahrer. Wir wollen aber eben nicht nur wissen, wie gut unser Fahrzeug ist, sondern wie gut wir selbst sind. Deswegen sind die Kurven einer Rennstrecke die Pr├╝fsteine f├╝r unsere fahrerischen F├Ąhigkeiten und verdienen deshalb besondere Aufmerksamkeit bei der Planung einer Rennstrecke.

Es gibt von Carrera mehr als nur ein Kurvenbahnteil

Neben dem Kurvenbahnteil mit Radius K1 und 60┬░ Richtung├Ąnderung gibt es auch noch Bahnteile mit drei weiteren Radien K2/30┬░, K3/30┬░, K4/15┬░. Obendrein gibt es sogar die K1-Kurve auch noch mit einer Richtung├Ąnderung von 30┬░. Diese verschiedenen Kurvenradien waren und sind vor allem dann wichtig, wenn man (analoge) Bahnen mehrspurig ausgebaut hat. Aber man kann - und sollte! - sie auch f├╝r die abwechslungreiche Gestaltung von zweispurigen Bahnen verwenden.

Sehr sch├Ân erkl├Ąrt Carrera auf der eigenen Homepage das Kurvensystem selbst - sogar in einer richtig gro├čen ├ťbersicht.

Eine Kurve mu├č nicht nur aus gleichen Kurvenbahnteilen bestehen.

Man Kurven sehr viel interessanter gestalten, wenn man verschiedene Kurvenbahnteile miteinander kombiniert. Damit lassen sich sehr sch├Âne und interessante Kurven konstruieren, mti denen die Herausforderung und auch der Fahrspa├č deutlich w├Ąchst. Grunds├Ątzlich unterscheidet man dabei ...

... sich ├Âffnende Kurven, d.h. der Radius der Kurve vergr├Â├čert sich in deren Verlauf (hier: K1 -> K2 -> K3 -> K4 -> K4 -> K4 -> K4) ...

 ├ľffnende Kurve

... und sich schlie├čende Kurven, d.h. der Radius der Kurve verkleinert sich in deren Verlauf (hier: K4 -> K4 -> K3 -> K2 -> K1/60 -> K1/30)

Schliessende Kurve

Aus meiner eigenen Erfahrung heraus besteht bei der sich ├Âffnenden Kurve die Kunst darin, rechtzeitig zu bremsen w├Ąhrend bei der sich schlie├čenden Kurve die Kunst darin liegt, den richtigen Punkt zum erneuten Beschleunigen zu finden.

Eine Rennstrecke mu├č nicht nur aus einer einzigen Art von Kurven bestehen.

Verbaut man auf einer Strecke nun nur sich ├Âffnende oder nur sich schlie├čende Kurven, so wird sie auf Dauer genauso langweilig als w├╝rde man nur einen einzigen Kurvenradius verbauen. Man sollte schlie├čende mit ├Âffnenden Kurven - und umgekehrt - abwechselnd verbauen, beides vielleicht zu Schikanen kombinieren und vor lauter Begeisterung f├╝r gro├če Kurvenradien nicht vergessen, auch mal ein paar enge Kurven einzubauen, bei denen man vom Gas gehen mu├č, um nicht rauszufliegen.

Allerdings sollte man sich auch ├╝berlegen, ob man Ghostcars einsetzen will oder nicht. Ghostcars k├Ânnen - fest auf eine bestimmte Geschwindigkeit programmiert - am Rennen teilnehmen, wobei deren Geschwindigkeit jedoch so eingestellt sein sollte, dass sie nicht gleich bei der ersten engeren Kurve abfliegen.

Kurven m├╝ssen nicht immer nur in eine Richtung gehen.

Einer der gro├čen vorteile von digitalen Strecken ist, da├č man durch die M├Âglichkeit des Spurwechsels bei der Steckenplanung nicht mehr zwingend auf gleiche L├Ąngen aller Spuren achten mu├č und man deswegen auf ├ťberf├╝hrungen/Br├╝cken verzichten kann. Dadurch wird jedoch auch die Versuchung gro├č, lauter Kurven in nur eine Richtung zu bauen. Ist ja auch naheliegend, da die Grundform ja immer mehr oder weniger auf ein Oval hinausl├Ąuft. Umso wichtiger ist es dann, deutliche "Gegenkurven" in die Strecke einzuplanen, um die zu fahrenden Rennen spannender zu gestalten.

Lilianapolis ist ein Beispiel f├╝r eine solche Strecke ohne Gegenkurve, Lilone dann eine mit Gegenkurve.

Randbemerkung: Da diese Gegenkurven den Verlauf einer Strecke meist auch in den Bereich der Gesamtfl├Ąche f├╝hren, der innerhalb der ├Ąu├čeren Grenzen der Strecke f├╝hrt, wird dieser Abschnitt oft auch als "Infield" bezeichnet.

"Das Spice mu├č flie├čen"

...das Rennen auch. Will sagen: man sollte immer auch darauf achten, da├č eine Strecke im Gesamten "fl├╝ssig" (zu fahren) bleibt. Dementsprechend sind Kurven zu vermeiden, die alle zwei oder drei Bahnteile die Richtung wechseln. Gleiches gilt f├╝r mehrere einzelne Geraden, die einen gr├Â├čer angelegten Kurvenabschnitt immer wieder unterbrechen.

Leitplanken sind allenfalls Dekoration f├╝r Randstreifen.

Leitplanken heben den Nachteil der Au├čenspur auf, weil das Fahrzeug dort dann zwar den l├Ąngeren Weg hat, diesen aber schneller fahren kann, weil es durch das "Anlehnen" an die Leitplanke nahezu unm├Âglich wird, aus der Spur zu fliegen. Was daran so schlecht ist?

  1. Es ist es nicht sehr realistisch,
  2. Man verpa├čt man den Spa├č an auch in der Au├čenspur driftenden Fahrzeugen
  3. Es macht es auf Dauer Fahrzeuge unansehnlich.
    Durch das entlangschrammende "Anlehnen" schleift man sukzessive die Lackierung ab und manche Fahrzeuge rei├čen sich bauartbedingt regelm├Ą├čig den Heckspoiler an den Leitplankenhalterungen ab.
    Au├čerdem bleiben aus der Spur fliegende Fahrzeuge auf der Bahn liegen und werden vom nicht rechtzeitig (oder ├╝berhaupt nicht) bremsenden Verfolger gerammt. Tut ihnen auch nicht gut.

Deshalb: plane mindestens des Platz f├╝r Au├čenrandstreifen ein, verl├Ąngere den Randstreifen der Au├čenspur auf der nachfolgende Gerade um mindestens die L├Ąnge einer Standardgeraden und wenn Dir Leitplanken optisch so gut gefallen, da├č Du sie unbedingt verbauen willst, dann setze sie au├čen an den Randstreifen, nicht direkt an der Fahrbahn.



 

Schlagzeilen

Gentlemen, please start your (big) engines

Mittlerweile tummeln sich nicht mehr nur "die Kleinen" auf meiner Bahn. Nun spielen auch "die Gro├čen" mit! Es bleibt allerdings fraglich, ob ich den 1:24er Fuhrpark je so expandieren lassen werde wie den der 1:32er.

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