Home Blog Brückenschlag zu Heinz
Brückenschlag zu Heinz PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 31. Mai 2008 um 00:00 Uhr

Neben einem kleinen Accessoire in Form einer Fußgängerbrücke, um die meine Bahn heute erweitert wurde, kamen heute auch endlich die noch fehlenden Außenrandstreifen für K4-Kurven dazu!
... und der Besuch eines neuen Slotter-Kollegen, der 100 km hinter sich brachte, um sich letzten Endes in einem interessanten GT2-Rennen zu dritt zu bewähren.

Doch der Reihe nach, Eines nach dem Anderen...

Die K4-Außenrandstreifen wurden schonmal gleich provisorisch platziert, mußten dann jedoch erst noch eine Weile warten, bis sie endgültig verbaut wurden. Eine kleine Überraschung war für mich die Carrera Fußgängerbrücke, die ich mir vorsichtshalber gleich mit der dazu erhältlichen Erweiterung gekauft habe. Hui, daß Ding ist länger als ich dachte und macht mehr her, als zunächst angenommen. Hier ein Panoramablick auf meine Bahn von der Südseite aus - mit der neuen Fußgängerbrücke:

Ein Brückenschlag im symbolischen Sinne war eine Einladung an Heinz, der sich auch prompt nicht lange bitten ließ und sogar noch vor mir am Ort des Geschehens eintraf.
...und dann dort erst mal auf mich warten mußte. Cool

"Heinz, daß ist meine Bahn, ..."

"Hallo Bahn, das ist Heinz." Winken

"Soooo, Heinz, nun zeig ich Dir also erstmal, wie das geht..."

"Haste gesehen?"

"Jo, Rüdiger, ich glaub' ich hab's begriffen... schau mal."

"Aha .... sag mal, Du fährst nicht wirklich zum ersten Mal auf so'ner Strecke, oder?" Winken

"Okay, dann laß es uns jetzt mal richtig angehen..."

"Wähle eine Waffe!"

"Tja, Rüdiger, wenn Du den Felbermayr nimmst, ..."

"... dann nehm ich mal meine Flying Lizzard!"

Da Fabian damit beschäftigt war, den rasenden (Foto)Reporter zu spielen, blieb sein Tafel-Racing-Porsche" erst mal in der Boxengasse. Ich habe ihm dann dort auf eine Zigarettenlänge (oder fünf) erstmal Gesellschaft geleistet. Heinz der ungeduldige Übereifrige machte sich schonmal gleich auf den Weg ...

...und winkte uns fröhlich im Vorbeifahren zu.
Wir winkten natürlich fröhlich zurück ...

...und schickten ihm einen Jägermeister als Ghost hinterher.

An der Dunlop-Brücke gabe es das erste Duell, das Heinz auch prompt für sich entschied ...

...und bis zur Start-Zielgerden sogar einen bequemen Vorsprung herausfahren konnte.

Zeit für den Lokal-Matador, einzugreifen und die Boxengasse nun ebenfalls zu verlassen.

Das Qualifying ergab dann diese Startaufstellung - inkl. zwei Ghostcars ganz hinten. Trotz zahlreicher Führungswechsel blieb die Reihenfolge bis zum Rennende nach 50 Runden dieselbe.

...okay,soweit die "Harry-Hirsch-Version" des Berichts über die Ereignisse. Winken

Tatsächlich wahr ist, daß Heinz zu Besuch war und sowohl mit einem Geschenk ("Woiza!") und Hilfsbereitschaft überraschte und begeisterte. Mit seinen fahrerischen Fähigkeiten hielt er erstmal bescheiden hinter'm Berg - und antwortete auf der Piste. Immer mehr kam er mit dem Kurs zurecht und gegen Ende war es wohl wirklich rein der Heimvorteil in Verbindung mit der Erfahrung von tausenden von Runden, der mich knapp dominieren ließ.

Fabian hingegen war irgendwie nicht so ganz in Form und kam mit den eigentlich gut zu fahrenden Porsche GTR nur schwer zurecht. Es spricht für ihn, daß er seine bisher größten Erfolge mit dem eigentlich recht schwer zu fahrenden Ford Mustang feierte. A propos "Ford Mustang": Ralph schneite kurz nach Fabians Aufbruch auch noch rein, um auch noch ein paar Runden zu drehen.

Interessant auch für mich ein Vergleich, nach dem Heinz später dann fragte: "Bringen Ortmann-Reifen wirklich so viel mehr?" als braver Gastfahrer hatte er natürlich auch gleich ein paar eigene Fahrzeuge mit dabei und der Zufall wollte es, daß ich ein gleiches Modell wie er hatte - nur eben mit Ortmännern. Nun, die Antwort war nach wenigen Runden ziemlich eindeutig und es dauerte eine kleine Weile, bis sich Heinz von der Überraschung erholt hatte. Auf den geraden waren beide gleich schnell, aber in den Kurven zog mein Vitaphone-Maserati dem seinen davon, obwohl der eigentlich durch abgenommene Rückspiegel einen Gewichtsvorteil hätte haben müssen.
Winken

Anyway, ich war - wie gesagt - selbst von der Enideutigkeit des Vergleichs überrascht.

Im Resumé bleibt festzuhalten: für alle alten und neuen Bekannte ein toller Tag, der Spaß gemacht hat!

Flehte am Ende um neues Schuhwerk von Ortmann: Heinz' Vitaphone-Maserati

 

Schlagzeilen

Gentlemen, please start your (big) engines

Mittlerweile tummeln sich nicht mehr nur "die Kleinen" auf meiner Bahn. Nun spielen auch "die Großen" mit! Es bleibt allerdings fraglich, ob ich den 1:24er Fuhrpark je so expandieren lassen werde wie den der 1:32er.

Statistiken

Seitenaufrufe : 214731